Rehasport-Onkologie

Sport in unseren
onkologischen
Rehasport-Gruppen

Innerhalb Ihrer festen Gruppe (mit maximal 15 Teilnehmenden) trainieren Sie Ihre Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit unter Berücksichtigung Ihrer zugrundeliegenden Erkrankung. Dazu werden Sie von speziell ausgebildeten Trainer*innen angeleitet, die wirkungsvolle und gleichzeitig Freude bereitende Übungsstunden vorbereiten und zusammen mit Ihnen durchführen. Bewegung vor, während und nach erfolgter medizinischer Behandlung der Krebserkrankung hat sich in wissenschaftlichen Untersuchungen als vorteilhaft und als die medizinische Therapie unterstützend erwiesen. Daher möchten wir sie ermutigen, mit uns in Bewegung zu kommen oder zu bleiben. Sie üben gemeinsam mit Menschen, die ähnlich wie Sie von einer Krebserkrankung betroffen sind oder waren, sodass sie zusätzlich zum Sport Erfahrungen austauschen, Freundschaften aufbauen und sich gegenseitig unterstützen können. Somit kann Ihre Gesundheit durch den Rehabilitationssport ganzheitlich gestärkt werden.
Durch Ihre aktive und regelmäßige Teilnahme können mögliche Nebenwirkungen der medizinischen Behandlung wie z. B. die chemotherapie-induzierte Polyneuropathie, Lymphödeme und Fatigue sowie Spätfolgen vorgebeugt oder bereits aufgetretene Nebenwirkungen der medizinischen onkologischen Behandlung reduziert werden. Die Bewegung unterstützt also Ihre medizinische Behandlung und wirkt gleichzeitig rehabilitativ sowie präventiv.

Mögliche Indikationen aufgrund welcher der onkologische Rehasport verordnet werden kann, sind sämtliche onkologische Krankheitsbilder, unter anderem zum Beispiel Mammakarzinom (Brustkrebs) oder Prostatakarzinom.

Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt beraten, ob die Ausstellung einer Rehabilitationssport-Verordnung (Formular 56) bei Ihrer Form der Erkrankung möglich ist. Die Verordnung unterliegt nicht der Heilmittelverordnung und belastet somit NICHT das Budget des Arztes!